Das Ende des Konservenzeitalters

tin-cans-2407874_960_720

Das Ende des Konservenzeitalters

Früh morgens sitzt Du in der Dose, ja stimmt, sie ist ganz hübsch lackiert.
Doch trotzdem, auch mit schicker Hose, gedimmt, gepresst, bist konserviert!
Die Bahn stopft viel, wie Ölsardine,  es riecht nach Knoblauch und nach Schweiß.
Die Uhr, sie klopft und ruft Termine!!  Schaffst du es nicht, wird es sehr heiß.
Arbeit,   Du schäumst,… ich spar mit Worten.
Gewiss,  Du träumst von andren Orten.
Am Abend oder gegen Vier, kauf schnell noch Brot, Wurst, ´nen Becher Sahne, Packung Eier.
Im Kühlschrank steht ein kühles Bier, im Fernsehn, Schutt, sooo viele Jahre die alte Leier.
Die Woche hast Du überstanden.
Das Leben kam doch ganz abhanden.
Die Entropie schreitet voran
für jeden Bundes-Untertan!
Am Ende jeden vollen Jahres, wir lieben die Geschichten mit dem Kinde.
Legende wird erzählt als Wahres, von Dieben, Wichten und Gesinde.
Ich mein doch nur die, die Konserven abfüllten
und uns mit Verpanschtem den Geist verhüllten.
Der Wind weht nicht von hiesigen Gottesdienern im kleinen, fast unbekannten Backsteindom.
Es sind die Scharlachrotgierigen, ne´ Rotte von Schlawinern im sogenannten Staat in Rom.
Verfaulter Wein in neuen Schläuchen, erdichtet, abgerackert, fertig ward heutige Religion.
Vermischt mit unsern alten Bräuchen, gerichtet und angetackert, der Sonne Sohn.
Doch nun ist´s zu bunt, auch die Sache mit Luther, es reicht, Schluss für immer.
Du bist doch kein Hund, willst kein Dosenfutter, leider geht´s auch noch schlimmer.
In südlichen Ländern kriegen sie auf dem religiösen Teller, die Beköstigung mit Chili & Pfeffer.
Zuvor genannten ´Händlern also die ,,Geist-futter-hersteller“ ergötzen sich an Menschenfresser.
Doch wir wollen leben, weg nun mit dem Eingemachten.
Ja, hier kommen Wir, die Herzlichen, die es richtig machten.

Bundesstaat Deutschland

Autor: Mario