Alltag im Westen gleich Darmgedröhne

stau

Alltag im Westen gleich Darmgedröhne

Der Wecker schrillt schonungslos, vielleicht ist es auch Mozart.
Jedenfalls viel zu früh, eher wie ein Schlag in` s Gesicht, so zart.

Du kletterst nun pflichtbewusst aus der kuschligen Koje,
gehst taumelnd und schwankend zum Klo wie ne Boje.

Die Zähe nun putzen, aronal mit Fluorid,
der Kaffee schmeckt scheußlich, weg damit igit.

Schon wieder der Stau an der Baustelle bis zum Jahr 2020.
Da werden meine Butterbrote in der Tupperschachtel ranzig.

Die Kollegen die Netten, werden schon tuscheln, kannst` wetten.

Nun heißt` s fleißig ackern, Eier legen, nicht gackern.

Vormittags wird’s scheinen, am Nachmittag weinen.

Das Wetter ist Sch…e, aber bald kommt die Reise.

Am Abend schön essen, mit Ihr heute hin zum Griechen.
Im Fernsehn` kein Beitrag, in Athen sie hin siechen.

Dein Bauch macht Musik`e, der Darm bläst Fagott,
nach dem üppigen Mahl noch ein kleines Kompott.

Doch ist das die Erfüllung? Brauchst Du nicht die Enthüllung?

Dein Dasein nicht ende mit leidend Gestöhne,
es nicht ende so nutzlos wie Darmgedröhne!

Sei forschend, sei fragend, sei liebendes Wesen
…ein Hinweis hier gleich, Du könntest ihn lesen!

pfeil nach unten

Verfassunggebende Versammlung

Autor: Mario

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